Klosterkirche
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Bereits um 1309 liess Königin Elisabeth an der Stelle, wo ihr Gemahl, König Albrecht, der Bluttat zum Opfer fiel, eine Gedächtniskapelle und ein Haus für zwei mindere Brüder erbauen. Mit dem Bau der Kirche, dem Herzstück der Anlage, wurde zwei Jahre nach dem Königsmord begonnen.
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Die klare und strenge architektonische Gesamterscheinung der Königsfelder Kirche kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis einer umfassenden Gesamtplanung. Mit einer Konsequenz ohnegleichen fügt sich die Anlage einem einheitlichen Gestaltungsprinzip, das als proportionierte Massbestimmung auf den gesamten Bau übergreift und ihn wie ein Traggerüst durchdringt. Und zwar ist es immer wieder dieselbe geometrische Grundfigur – das gleichschenklige Dreieck- die bald offen, bald insgeheim in zahllosen Grössenvarianten eine ordnende und gliedernde Funktion ausübt.
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Die Stiftung der Königsfelder Bildscheiben ist eine der bedeutendsten und glücklichsten Unternehmungen der Habsburger auf dem Gebiet der Kunstaufträge. Der Stifterkreis besteht aus direkten Nachkommen des hier ermordeten Königs Albrecht I. Als Material ist mundgeblasenes Hüttenglas von beträchtlich wechselnder Stärke verwendet.
Technik und Handwerk verraten eine mühelose Beherrschung der hochgotischen Möglichkeiten.
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Über die Herkunft der Königsfelder Werkstatt geben keine Signaturen, Urkunden oder Aktenstücke Auskunft. Im Rätselraten der Kunsthistoriker sind Wien, Köln, Paris, der Oberrhein, sogar Assisi als Ursprungsorte genannt worden. Es kann keine Frage sein, dass für den königlichen Auftrag nur die führende Werkstatt im habsburgischen Reich gut genug sein konnte.
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