Klinik Königsfelden
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im Wandel der Zeit
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Königsfelden ist die Psychiatrische Klinik des Kantons Aargau mit 436 Betten. Sie liegt auf dem Gebiet des ehemaligen römischen Legionslagers Vindonissa in der Gemeinde Windisch. Im 14. Jahrhundert errichtete Königin Agnes von Ungarn zum Gedenken ihres, an dieser Stelle ermordeten Vaters, König Albrecht von Österreich, eine Kirche mit Doppelkloster (Clarissen und Franziskaner).
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1308 wurde der Habsburger König Albrecht der I. auf dem Gelände des ehemaligen römischen Legionslagers ermordet.
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1308/09 liess die Königinwitwe Elisabeth eine Gedächtniskapelle an der Sterbestätte ihres Ehegatten errichten.
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1311/1312 bauten die Habsburger unter Leitung von Königin Agnes ein Doppelkloster für Franziskaner und Clarissen.
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1528 erfolgte während der Reformation die Aufhebung des seit 1415 in bernischem Besitz befindlichen Klosters. Danach wurden in den Gebäuden u. a. ein Kranken- und Armenhaus sowie eine Schule eingerichtet.
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1530 Die Berner richten im aufgehobenen Kloster eine Kranken- und Pflegeabteilung ein.
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1798 erhob die Helvetische Regierung Königsfelden zum Nationalgot und richtete hier während der Zeit der Helvetischen Revolution das Militärspital ein.
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1803 Nach der Kantonsgründung, betrieb der Aargau in den Gebäuden weiterhin ein Spital für körperlich und psychisch Kranke und richtete zusätzlich eine Hebammenschule ein. Da die räumlichen Verhältnisse knapp wurden, sah sich die Regierung gezwungen, neue Wege zu beschreiten. Die Diskussion um einen Neubau wurde durch den lange umstrittenen Entscheid, ob eine Doppelanstalt, d.h., Kantonsspital und eine Psychiatrische Klinik am gleichen Ort erstellt werden sollten, hinausgezögert.
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1866 legte der Grosse Rat fest, die neue Irrenanstalt in Königsfelden innerhalb der nächsten vier Jahre zu bauen. Nun wurde Kantonsbaumeister Ferdinand Karl Rothpletz (1814 – 1885) mit der Projektierung beauftragt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem damaligen Leiter des Königsfelder Spitals, dem Arzt Edmund Schaufelbüel (1831 – 1905) begleitete die Planungsphase.
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1868 bis 1872 entsteht das jetzige Hauptgebäude in Hufeisenform und bietet für 250 Patienten Unterkunft.
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1895 Da die Patientenzahl beständig zunimmt, wird beidseitig am Hauptgebäude je eine Zellenabteilung angebaut.
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1906 bis 1908 werden zwei freistehende Pavillons erstellt (P2 und P3).
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1939 Eröffnung eines Tbc-Pavillons (P1).
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1964 Bezug des Schwesternhauses.
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1966 wird das Betriebsgebäude bezogen.
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1969 werden drei weitere Patienten-Pavillons sowie Schwimmbad und Turnhalle mit Ergotherapie-Raum in Betrieb genommen (P4, P5, P6).
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1975 werden die letzten zwei Pavillons (P7, P8) erstellt.
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1993 Im Pavillon P1 wird eine Drogenentzugsstation (DES) eingerichtet.
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1993 Der Pavillon P2 wird abgerissen und macht dem neuen Wohnheim „Sternbild“ Platz.
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1993 Eröffnung des Stützpunktes Aarau für den Externen Psychiatrischen Dienst. Beginn der Integration des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes in die Psychiatrischen Dienste des Kantons Aargau.
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1993 Eröffnung der Stützpunkte Freiamt und Fricktal für den Externen Psychiatrischen Dienst. Eröffnung und Bezug des Wohn- und Beschäftigungsheimes „Sternbild“ für geistig behinderte Erwachsene.
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1999 Schliessung des Gutsbetriebes.
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1999 Eröffnung der Heroinabgabestelle.
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2002 Eröffnung Kleintierzoo im Frühjahr.
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2006 Eröffnung des Begegnungszentrums.
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2007 Schliessung Therapeutische Wohngemeinschaften Kaisten.
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2007 Eröffnung Jugendstation PSJ.
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2008 Abschluss Sanierung Pavillons.
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2008 Rückkehr Gerontostationen aus dem Reusspark.
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2008 Aufnahme 365-Tage-Betrieb der Kinderstation Rüfenach
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2008 Eröffnung sechste Akutstation.
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2008 Pensionierung Dr. Mario Etzensberger, Chefarzt Königsfelden.
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