Hauptinhalt

Angststörungen

Angststörungen sind ein Sammelbegriff: Für psychische Leiden, die ohne äussere Bedrohung mit Angstzuständen verbunden sind.

konsiliarisch / mobil

Alterspsychiatrischer Konsiliar- und Liaisondienst,

Beschreibung

Wir unterscheiden zwei Formen von Angstzuständen:

  • Diffuse, unspezifische Ängste, die spontan auftreten. Dabei haben sie keine Situation oder Objekt als Auslöser;
  • Phobien sind hingegen auf konkrete Dinge ausgerichtet: auf bestimmte auslösende Objekte, Situationen oder Räumlichkeiten, zum Beispiel Tiere, Menschen oder Platzmangel.

Für die Diagnose ist das Gespräch mit dem Arzt oder mit der Psychotherapeutin zentral. Hier wird eine erste Diagnose gestellt. Um körperliche Beschwerden der Angst – wie zum Beispiel Atemnot und Herzrasen – von einer körperlichen Erkrankung zu unterscheiden, erfolgt als erstes eine ausführliche medizinische Untersuchung.

Behandlungsmethoden

Bei der Therapie von Angststörungen kommen verschiedene Behandlungsverfahren zum Einsatz: In erster Linie Psychotherapie – Verhaltenstherapie oder, seltener, tiefenpsychologische Verfahren – und Medikamententherapie. Wir legen die Vorgehensweise gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten fest. Für diese Behandlungen halten wir uns an anerkannte Leitlinien.

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Aktuelles

  • 12. Oktober 2020

    «Psychische Störungen bei vielen Jungen»

    SonntagsZeitung: Die Pandemie schlägt auf die Psyche vieler junger Menschen. Statt professionelle Hilfe zu holen, greifen sie zu Alkohol und Drogen. Dr. Niklas Brons und Dr. Benedikt Habermeyer geben Auskunft zur Situation bei den Psychiatrischen Diensten Aargau AG (PDAG).

  • 08. April 2020

    «Wenn die Corona-Krise schlaflos macht»

    Aargauer Zeitung, Ratgeber Gesundheit: Die Psychiater Benedikt Habermeyer und Frank Marohn der PDAG erklären, wie man mit Ängsten umgehen lernt und wann man Hilfe suchen soll.