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Substanzgebundene Abhängigkeitserkrankungen

Abhängigkeiten von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen werden auch als Substanzkonsumstörungen bezeichnet. Sie gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie beeinträchtigen nicht nur die psychische und körperliche Gesundheit, sondern haben oft auch gravierende Auswirkungen auf das soziale Umfeld.

Beschreibung

Typisch für substanzgebundene Abhängigkeitserkrankungen sind der Kontrollverlust über den Konsum, die laufende Dosiserhöhung und Entzugserscheinungen. Häufig geht das Interesse an sozialen Aktivitäten verloren und nicht selten kommt es zu Problemen in der Partnerschaft oder bei der Arbeit.

Die Ursachen für die Entwicklung einer Substanzkonsumstörung sind vielfältig – ein Wechselspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Entsprechend vielfältig ist auch die Behandlung von Substanzkonsumstörungen.

Die Therapieziele werden gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten gemäss ihren individuellen Bedürfnisse und den vorhandenen Stärken festgelegt. Sie reichen von der Überlebenssicherung und Schadensminderung über einen kontrollierten Konsum bis hin zur vollständigen Abstinenz.

Behandlungsmethoden

Wir bieten an den Standorten Aarau, Baden und Brugg ambulante Abklärungen und Behandlungen an. Zu diesem Angebot zählen auch ambulante Entzugsbehandlungen von Alkohol und Medikamenten. Für Patientinnen und Patienten mit einer Opioidabhängigkeit besteht am Standort Brugg die Möglichkeit für ambulante substitutions- und heroingestützte Behandlungen.

Zum stationären Therapieprogramm gehören psychiatrisch-psychotherapeutische, psychoedukative und motivationsfördernde Einzel- und Gruppentherapien, spezifische Fachtherapien wie zum Beispiel Ergo-, Kunst-, Arbeits-, Sport- und Bewegungstherapie, sowie individuelle Untersützung durch unseren Sozialdienst.