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ÄRZTLICHE SCHWEIGEPFLICHT

Sämtliche in der Behandlungskette der PDAG tätigen Personen sind verpflichtet, Informationen, die ihnen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit anvertraut worden sind oder die sie bei der Ausübung ihres Berufes wahrgenommen haben, für sich zu behalten. Die ärztliche Schweigepflicht gilt auch dann noch, wenn der Mitarbeitende nicht mehr in der Klinik arbeitet oder wenn der Patient verstorben ist.

Einige wichtige Ausnahmen von der ärztlichen Schweigepflicht

  • Meldung von aussergewöhnlichen Todesfällen an die Staatsanwaltschaft (Meldepflicht)
  • Meldung bei vorsätzlicher Verbreitung gefährlicher übertragbarer Krankheiten an die Staatsanwaltschaft Baden (Meldepflicht)
  • Meldung fahruntauglicher Fahrzeuglenker an das Strassenverkehrsamt oder den Kantonsarzt  (Melderecht)
  • Meldung von Verbrechen oder schweren Vergehen (Melderecht)
  • Auskünfte im Zusammenhang mit der Prüfung einer fürsorgerischen Freiheitsentziehung, einem Erwachsenenschutzverfahren oder dem Schutz des Kindeswohls (vgl. Gesundheitsgesetz des Kantons Aargau vom 01.01.2010)

Zuständigkeit für die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht

Die ärztliche Schweigepflicht kann aufgehoben werden durch

  • Die schriftliche Einwilligung des Patienten oder (bei Urteilsunfähigkeit des Patienten) der Sorgeberechtigten
  • Die Bewilligung oder Anweisung des Gesundheitsdepartements
  • Beim Vorliegen einer gesetzlichen Zeugnis- oder Auskunftspflicht


Aktuelles

  • «Lebensqualität anhaltend verbessern»

    14. Nov. 2018

    Aargauer Zeitung: Die spezialisierte Station der Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) nimmt ab heute Patientinnen und Patienten mit intellektueller Entwicklungsstörung (geistiger Behinderung) und psychischer Erkrankung auf.

Veranstaltungen

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