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Aktuelles

  • 17. Mai. 2019

Die kontinuierliche Weiterentwicklung sichert den Erfolg

Die Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) können mit einem Umsatz von 145 Millionen Franken, einem Gewinn von 6,1 Millionen Franken und einer EBITDA-Marge von 10,1 Prozent auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurückblicken – trotz substantieller Herausforderungen. Auch bei der Patientenzufriedenheit wurde mit einem neuen Höchstwert ein ausgezeichnetes Ergebnis erreicht.

Mit der EBITDA-Marge wurde die wirtschaftliche Zielvorgabe des Kantons Aargau als Eigentümer übertroffen und dies ist auch im schweizweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis. «Wir sind stolz, die Ertragskraft halten zu können. Dadurch können wir unsere Investitionen aus eigener Kraft tätigen», ist Verwaltungsratspräsident Dr. Kurt Aeberhard erfreut.
Im Vordergrund steht aktuell die Erneuerung der teils bald 150-jährigen Infrastruktur. Die «Gesamtsanierung Psychiatrie Königsfelden» schreitet planmässig voran: Der Neubau «Magnolia» für die Erwachsenenpsychiatrie, das grösste Teilprojekt, hat Ende 2018 das Stadium des Rohbaus und damit seine volle Dimension und Gebäudehöhe erreicht. Das Gebäude wird im 2. Quartal 2020 bezugsbereit sein und Stationen und Angebote der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinik für Konsiliar-, Alters- und Neuropsychiatrie enthalten, inklusive der beiden Privatstationen.

Schärfung des medizinischen Angebotsprofils
Das gute Unternehmensergebnis ist in erster Linie der kontinuierlichen Schärfung des Angebotsprofils der PDAG zu verdanken. Das qualitativ hochwertige Basisangebot wird mit überregional bekannten sogenannten Leuchtturm-Angeboten Schritt für Schritt ausgebaut. Die PDAG verfügen in allen vier Fachbereichen mittlerweile über etablierte Leuchttürme.
Ein neuer wurde im November 2018 im Bereich der Neuropsychiatrie geschaffen mit der Eröffnung und der Inbetriebnahme der spezialisierten Station für Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen und psychischer Erkrankung. Damit konnte auch eine grosse Versorgungslücke geschlossen werden. Entsprechend liess der Erfolg dieses neuen Behandlungsangebots nicht lange auf sich warten. Bereits wenige Wochen nach der Eröffnung erfolgten Zuweisungen von Patientinnen und Patienten aus anderen Kantonen.

Ertragseinbussen kompensiert
Das Kostenwachstum im Gesundheitswesen und das strukturelle Defizit im Aargauer Kantonshaushalt führten zu Kürzungen der gemeinwirtschaftlichen Leistungen. Zusätzlich kam es zu Eingriffen im ambulanten Tarif TARMED. Trotzdem konnten die PDAG den Anteil von ambulanten Behandlungen erhöhen. Bereits finden rund 80 Prozent aller Behandlungen ambulant statt und damit ist nicht nur die nationale und kantonale Forderung von «ambulant vor stationär» umgesetzt, sondern resultieren für den Kanton und die Prämienzahlenden weitere Einsparungen. Im stationären Bereich bringt auch die Einführung des neuen Tarifsystems TARPSY Herausforderungen mit sich. Bereits Anfang 2018 wurden daher umfassende Kostensenkungsmassnahmen von der Geschäftsleitung beschlossen und im Laufe des Jahres erfolgreich umgesetzt. CEO Jean-François Andrey: «Insgesamt konnten so nicht nur die Ertragseinbussen kompensiert, sondern konnte darüber hinaus ein gutes finanzielles Unternehmensergebnis realisiert werden.»

Anerkannte Qualität
Das vergangene Jahr war jedoch nicht nur finanziell erfolgreich. 2018 konnte die bisher höchste Patientenzufriedenheit gemessen werden. 82,4 Prozent der Patientinnen und Patienten waren zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Aufenthalt. Die PDAG wollen ihren Patientinnen und Patienten eine hochstehende Behandlung bieten. Neben den Messungen der Patientenzufriedenheit beteiligen sie sich auch an den Erhebungen des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) zur medizinischen Qualität. Auch in diesem schweizweiten Vergleich mit anderen Kliniken stehen die PDAG gut da. Er zeigt, dass eine hohe Behandlungsqualität und deren Weiterentwicklung ein zentrales Anliegen ist.

Sie finden den Geschäftsbericht inklusive Jahresrechnung 2018 in elektronischer Form unter www.pdag.ch/geschaeftsberichte.

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