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Aktuelles

  • 27. Mai. 2019

Auszeichnung für Forschungsprojekt «(Re-)Integration psychisch erkrankter Menschen»

Mit den «HSG Impact Awards» der Universität St. Gallen werden besonders wertvolle Beiträge für die Gesellschaft prämiert. Eine Auszeichnung geht an eine Forschungskooperation, an der Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl massgeblich beteiligt war. Das Team rund um den Klinikleiter und Chefarzt der PDAG konzipierte ein Programm, das hilft, psychisch erkrankte Menschen im Berufsleben zu halten. Der Film für die Preisverleihung wurde unter anderem auf dem Areal Königsfelden gedreht.

Die Auszeichnungen wurden dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen. Die Jury, bestehend aus Praktikern und Angehörigen der Universität St. Gallen, bewertete Forschungsprojekte aus verschiedensten Disziplinen der Universität St. Gallen. Drei Projekte, die eine besonders deutlich erkennbare Wirkung in der Gesellschaft erbringen, wurden ausgewählt. Die Preisverleihung fand am Samstag, 25. Mai, im Rahmen des akademischen Feiertags «Dies academicus» statt. Bundesrat Ignazio Cassis hielt die Festansprache.

Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. oec. Stephan Böhm, Direktor des Center for Diversity and Inclusion der Universität St. Gallen, war eine Kooperation zwischen der Universität St. Gallen und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, dem vorherigen Arbeitsort von Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl, heutiger Chefarzt und Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der PDAG. Das Forschungsteam entwickelte ein Programm für Führungskräfte, das diese unterstützt, psychisch erkrankte Menschen im Berufsleben zu halten und ihnen adäquate Hilfestellung zu geben. Während der vergangenen Jahrzehnte haben sich psychische Erkrankungen zu einer Herausforderung für die Gesundheits-, Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme entwickelt. Sie sind oftmals mit Arbeitsunfähigkeit und einem vorzeitigen Renteneintritt verbunden.
Ein Video zum Forschungsprojekt «(Re)Integration psychisch erkrankter Menschen» finden Sie unten. Der Kurzfilm wurde teilweise auf dem Areal Königsfelden gedreht mit Mitarbeitenden der PDAG.

Das Programm ist in die Lehre an der Universität St. Gallen integriert worden, um bereits Studierende für die Problematik zu sensibilisieren.
Bei den PDAG wird geprüft, wie die wichtigen Erkenntnisse ebenfalls genutzt werden können.

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