Zentrum für integrierte Notfallpsychiatrie und Krisenintervention (ZINK)

Zentrum für integrierte Notfallpsychiatrie und Krisenintervention (ZINK)

Das Zentrum für integrierte Notfallpsychiatrie und Krisenintervention (ZINK) auf dem Areal Königsfelden steht Patientinnen und Patienten und Zuweisenden 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, zur Verfügung.

Notfall
Auf dem Notfall werden Patientinnen und Patienten abgeklärt mit dem Ziel, für jede/n Einzelne/n die optimale Behandlung zu finden. Diese muss nicht immer zwingend stationär sein, sondern kann – je nach Situation und Voraussetzung der Patientin/des Patienten – auch in einem Ambulatorium, einer Tagesklinik, einem Tageszentrum oder in einer Praxis erfolgen. Der Notfall ist darüber hinaus Anlaufstelle für notfallmässige psychiatrische Untersuchungen, wenn kein anderer Behandelnder zuständig oder erreichbar ist.

Kriseninterventionsstation
Die Kriseninterventionsstation behandelt Patientinnen und Patienten bis zu 10 Tagen stationär, die sich in einer Krisensituation befinden und eine kurze Auszeit anstelle einer langen psychiatrischen Behandlung benötigen.

Akut-Tagesklinik Königsfelden
Die Akut-Tagesklinik Königsfelden (ATK) richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter, bei denen eine ambulante Behandlung aktuell nicht ausreicht, eine vollstationäre Therapie jedoch nicht nötig ist. Die Patienten sind abends und an den Wochenenden zu Hause und erhalten sich ihre Selbstständigkeit und den Alltagsbezug. In der Therapie Gelerntes kann in der realen Lebenswelt ausprobiert und geübt werden. Das Tagesklinikteam ist interprofessionell. Die multimodale Behandlung findet sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting statt. Die ATK legt einen sozialpsychiatrischen Schwerpunkt mit Behandlung der psychiatrischen Erkrankung und rascher Arbeitsintegration bzw. Aufgleisung einer Tagesstruktur.

Home Treatment
Anstatt in der Klinik werden Patientinnen und Patienten durch uns für durchschnittlich zwei bis vier Wochen bei sich zu Hause behandelt. Die Behandlung in der gewohnten Umgebung ermöglicht, dass das soziale Umfeld der Patientinnen/Patienten miteinbezogen werden kann. Im Gegensatz zu einem Klinikaufenthalt können Patientinnen und Patienten das in der Therapie Erarbeitete direkt in ihren Alltag übertragen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich der Behandlungserfolg von Home Treatment und von Klinikbehandlungen entsprechen.