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«Bidirektionale Zusammenhänge zwischen Cannabiskonsum und psychischer Gesundheit»

11. März 2026

Im Rahmen der Schweizer Studie Weed Care wurde untersucht, wie sich Cannabiskonsum und psychische Symptome in einem regulierten Verkaufssetting gegenseitig beeinflussen. Die Ergebnisse basieren auf Daten, die über ein Jahr hinweg von 378 erwachsenen, regelmässig Konsumierenden erhoben wurden.

Der neue Artikel ist im Fachmagazin Journal of Affective Disorders erschienen: «Bidirectional association of psychopathology and cannabis use: Results from the Swiss study on recreational cannabis access via pharmacies». Er zeigt, dass problematischer Cannabiskonsum spätere depressive und Angstsymptome vorhersagt, nicht aber die reine Häufigkeit oder Menge des Konsums. Ebenso wurde beobachtet, dass erhöhte Angstsymptome mit einem späteren häufigeren Cannabiskonsum verbunden sind. Für psychosebezogene Symptome fanden sich keine wechselseitigen Zusammenhänge. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des problematischen Konsums für klinische und gesundheitspolitische Diskussionen.

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