Bevor Marina Gerwien 2024 zu den PDAG kam, war sie Leitende Ärztin und stellvertretende Chefärztin der Modellstation SOMOSA in Winterthur, einem Hybrid aus stationärer Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Parallel dazu nahm sie am CAS Health Care Management für Psychiatrie, Psychotherapie und Klinische Psychologie teil und schloss diesen erfolgreich mit einer Abschlussarbeit über die Implementierung eines medizinethischen Entscheidungsfindungskonzeptes ab.
Ihre Facharztweiterbildung absolvierte Marina Gerwien beginnend in der zweitgrössten Kinder- und Jugendpsychiatrie Deutschlands, der LWL-Klinik Marl-Sinsen / Haardklinik, bevor sie im Dezember 2013 in die Schweiz auswanderte und dort in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie ihre fachärztliche Weiterbildung zu komplettieren. Darauffolgend war Marina Gerwien als Oberärztin im KJPD Schwyz / Triaplus (Psychiatrie-Verbund Schwyz/Uri/Zug) tätig, um dann von 2019 bis 2024 im Zentrum für Kinder- und Jugendforensik (ZKJF) und der Fachstelle für Zivilrechtliche Gutachten und Beratung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) ihre Schwerpunktweiterbildung in forensischer Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie erfolgreich mit Titelzuerkennung zu absolvieren.
Besondere Bedeutung hat für Marina Gerwien eine mit den Werten der PDAG gelebte Arbeitskultur aus Mut, Engagement und Vertrauen sowie eine fortwährende Weiterbildung und -entwicklung ihrer Mitarbeitenden sowie ihrer selbst, um eine Abklärung und Behandlung der Kinder und Jugendlichen auf hohem fachlichem Niveau zu ermöglichen.