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04. Mai 2026
Der Fall Gisèle Pelicot hat das Ausmaß systematisch sexualisierter Gewalt im Internet weltweit sichtbar gemacht. Doch was macht das Erlebte mit den überwiegend weiblichen Opfern? Didem Ekrem, Psychotherapeutin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP), erklärt im Gespräch mit der Aargauer Zeitung, dass es nicht an Naivität liegt, wenn Betroffene die Misshandlungen durch den Partner anfangs nicht glauben. Das Gehirn schützt die Bindung und erzeugt eine kognitive Dissonanz, die die Bedrohung ausblendet. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen wie Schlafstörungen, Benommenheit oder unerklärliche Schmerzen ernst zu nehmen.
Aargauer Zeitung, 2. Mai 2026: Die Netzwerke der Täter (Mit freundlicher Genehmigung von CHMedia.)
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Zentrum für spezialisierte Psychotherapie und Psychosomatik (ZPP)