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Erfreuliches Jahresergebnis für die PDAG

15. April 2026

Mehr Patientinnen und Patienten, mehr Pflegetage und ein positives Jahresergebnis: Die Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem 30 870 Patientinnen und Patienten behandelt wurden. Mit einer erreichten EBITDA-Marge von 9,4 Prozent übertrifft die PDAG zudem die Zielvorgabe des Kantons Aargau.

Die Nachfrage nach psychiatrischen Behandlungsangeboten ist gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen:Im Jahr 2025 wurden bei den PDAG 30 870 Patientinnen und Patienten behandelt. 81 Prozent von ihnen wurden ambulant versorgt. Parallel dazu erhöhte sich die Zahl der stationären Pflegetage von 152 200 auf 156 300.

Erfolgreiches Jahr in einem anspruchsvollen Umfeld 
Der erzielte Betriebsertrag bemisst sich 2025 auf 218 Millionen Franken, was einem Zuwachs von insgesamt 4,8 Prozent entspricht. Die EBITDA-Marge beträgt 9,4 Prozent und übertrifft damit die kantonale Zielvorgabe von 8 Prozent. 

Der Unternehmensgewinn von 9,2 Millionen Franken stärkt die finanzielle Basis der PDAG und trägt dazu bei, die psychiatrische Versorgung langfristig abzusichern und gezielt auszubauen. «Dass wir im vergangenen Jahr mehr Patientinnen und Patienten behandeln und gleichzeitig wichtige wirtschaftliche Ziele erreichen konnten, ist vor allem dem grossen Engagement unserer mehr als 1 800 Führungskräfte und Mitarbeitenden zu verdanken», sagt CEO Beat Schläfli. Zudem zeigen die angestossenen Massnahmen aus der Unternehmensstrategie 2025 – 2029 bereits erste Wirkung. 

Eigene Mitarbeitende gezielt stärken 
Die Kosten für Fremdpersonal konnten dank des Anfang 2025 eingeführten flexiblen 3-Säulen-Modells von 3,9 Millionen Franken auf 1,4 Millionen Franken reduziert werden. Externe Fachkräfte werden nur noch in Einzelfällen beigezogen. «Wir investieren bewusst in unsere eigenen Mitarbeitenden statt in kurzfristige Lösungen», so Beat Schläfli. «Das schafft Stabilität in den Teams und kommt letztlich auch unseren Patientinnen und Patienten zugute.»

Auch die Zahl der Mitarbeitenden in Aus- und Weiterbildung hat sich gegenüber dem Vorjahr auf eine Quote von 23 Prozent erhöht. «Wir setzen damit ein klares Zeichen, dass die Aus- und Weiterbildung ein zentrales Element ist, um eine qualitativ gute  psychiatrische Versorgung im Kanton Aargau auch künftig sicherzustellen.» 

Mit klaren Prioritäten in die Zukunft
Trotz der erfreulichen Entwicklung steht auch die PDAG in den kommenden Jahren vor grossen finanziellen Herausforderungen. Gleichzeitig trifft der anhaltende Fachkräftemangel auf eine steigende Nachfrage nach psychiatrischen Leistungen. Umso wichtiger ist es, die betriebliche Weiterentwicklung innerhalb solider wirtschaftlicher Leitplanken voranzutreiben.

Dazu setzt die PDAG neben der gezielten Stärkung ihrer Mitarbeitenden auf die kontinuierliche Optimierung ihrer Prozesse sowie auf eine kostenbewusste Umsetzung von notwendigen Infrastruktur- und Digitalisierungsprojekten. Ebenso zentral sind eine wirksame Triage und verlässliche Partnerschaften im Versorgungssystem. So möchte die PDAG auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige und nachhaltige psychiatrische Versorgung für die Bevölkerung sicherstellen.