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PD Dr. med. Eva-Maria Pichler

PD Dr. med. Eva-Maria Pichler leitet als Chefärztin das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen (ZAE) der Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) und ist Mitglied der Klinikleitung, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP).

Kurzer Lebenslauf

Eva-Maria Pichler studierte Humanmedizin an der Medizinischen Universität Graz und absolvierte parallel einen Master of Science in Komplementärer und Integrativer Medizin. Die Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie schloss sie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg ab, an der sie sich 2025 auch habilitierte.

Nach klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich mit Schwerpunkt Versorgungsforschung, Sozialpsychiatrie und Sportpsychiatrie wechselte sie 2016 zu den Psychiatrischen Diensten Aargau (PDAG). Dort war sie zunächst als Oberärztin in der stationären und notfallpsychiatrischen Versorgung tätig, später als Leitende Ärztin im ambulanten Bereich.

Seit 2021 leitet sie das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen (ZAE). Sie setzt sich für eine integrierte, evidenzbasierte und möglichst autonome Versorgung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen ein und fokussiert in ihrer wissenschaftlichen Arbeit insbesondere auf Suizidprävention und versorgungspsychiatrische Fragestellungen.

Fachliche Qualifikation

  • Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (FMH)
  • Schwerpunkt Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen (FMH)
  • Privatdozentin für Psychiatrie und Psychotherapie (PMU Salzburg)
  • Traumatherapie (Existenzanalyse) und DBT-Skills-Trainerin

Mitgliedschaften

  • Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM; Vorstandsmitglied)
  • ask! - Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf, Aargau (Vorstandsmitglied)
  • Stiftung FARO (Stiftungsrätin)
  • Forum für Suizidprävention und Suizidforschung Zürich (FSSZ)
  • Schweizerische Gesellschaft für Sportpsychiatrie und -psychotherapie (SGSPP)
  • Schweizerische Gesellschaft für Bipolare Störungen (SGBS)
  • Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP)

Lehr- und Vortragstätigkeit

Lehrtätigkeit an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg und der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.

Forschungstätigkeit

Ihre Forschung konzentriert sich auf Suizidprävention, suchtpsychiatrische Fragestellungen und Versorgungsqualität. Sie kombiniert epidemiologische Analysen mit praxisorientierter Versorgungsforschung und wirkt in Editorial Boards sowie als Reviewerin internationaler Fachjournale.

https://www.researchgate.net/profile/Eva-Maria-Pichler

PD Dr. med. Eva-Maria Pichler

Zentrumsleiterin und Chefärztin, Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen (ZAE)

Aktuelles

  • 10. Februar 2026

    Kanton Aargau unterstützt Pilotprojekt «Rauchstopp in der Psychiatrie»

    Der Kanton Aargau unterstützt das dreijährige Pilotprojekt des Schweizer Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) und der Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG) basierend auf der Verordnung über die Durchführung von Pilotprojekten in der Gesundheitsversorgung (VDPG) mit 200'000 Franken. Mit dem Projekt möchte das ISGF zusammen mit der PDAG ein wirksames Modellprogramm zur Tabak- und Rauchentwöhnung für die Patientinnen und Patienten der PDAG entwickeln.

  • 08. Januar 2026

    SRF berichtet über PDAG Pilotprojekt

    Mit dem Intensiven Case Management (ICM) startet in diesem Jahr im Kanton Aargau ein wichtiges Pilotprojekt, das Menschen mit schweren Suchterkrankungen und komplexen sozialen Problemen auch nach einem Klinikaufenthalt gezielt unterstützt.

  • 30. August 2025

    Reden kann Leben retten

    Am 10. September, Welttag der Suizidprävention, laden die Psychiatrischen Dienste Aargau zu einem Abend ein, der informiert, bewegt und verbindet. Im Vorabinterview räumt Dr. med. Eva-Maria Pichler, Chefärztin und Leiterin des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen, mit Mythen über Suizid auf. Dazu erklärt sie, wie man erste Warnzeichen erkennt und wo Betroffene sowie Angehörige Hilfe finden.

Veranstaltungen

  • 03. März 2026, 13.30 - 16.30 Uhr

    5. Nordwestschweizer Suchtsymposium

    Stigmatisierung überwinden und Versorgungslücken schliessen – gemeinsam für eine zugängliche und wirksame Suchtbehandlung.