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Pflegeexpertise

Bei der Pflegeexpertise ist man bestrebt, nützliche Pflegemassnahmen durchzuführen und nicht automatisch so vorzugehen «wie man es bisher immer gemacht hat». Es geht darum, festgefahrene Muster aufzubrechen. Dabei werden die Präferenzen des Patienten berücksichtigt. Ziel ist es, den Patienten eine Verbesserung ihres Zustandes zukommen zu lassen.

Beispiele:

  • Wirkungsvolle Pflegemassnahmen bei Schlafstörungen hospitalisierter gerontopsychiatrischer Patienten
  • Pflegemassnahmen bei selbstverletzendem Verhalten und vorübergehendem Ich-Verlust bei Personen mit einer Borderline-Störung

Nachhaltigkeit und Umsetzung von Neuem sind komplizierte Prozesse. Sie hängen von der Fähigkeit ab Verhalten zu verändern.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Pflegeexpertin arbeitet direkt mit Patienten, Pflegefachpersonen und anderen Berufen aus dem interdisziplinären Team zusammen. Diese Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Fachbereiche ist sehr wichtig und lehrreich. Auch der Nachwuchs wird bei Fachfragen, Fallberatungen und Interviews unterstützt. Jede Berufsgruppe hat ihr systematisches Vorgehen. Eine gemeinsame Behandlungspflege ermöglicht die notwendige Aufmerksamkeit, um sich berufsübergreifend für die aktuelle Gesundheitssituation von Menschen einzusetzen.

Aktuelles

  • «Papa am Anschlag»

    27. Feb. 2019

    wir eltern: Erkrankt eine Mutter psychisch, trägt der Vater eine grosse Last. Und schlittert nicht selten selber in eine Krise. Wichtig ist, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen.

Veranstaltungen

21.03.2019Die Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) bieten einen Rahmen in dem sich Betroffene, Angehörige und Fachpersonen gegenseitig austauschen können. Rund um das Erleben im...

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