Bevor Nina Schweinfurth-Keck zu den PDAG kam, war sie über 10 Jahre lang bei den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) in Basel tätig. Sie verfügt insbesondere über fundierte Fachkenntnisse in der Pharmakotherapie und spezialisierten Psychotherapie von affektiven Erkrankungen, sowie in interventionellen Behandlungsoptionen wie der Esketamintherapie und im Bereich Ernährungsmedizin. Diese ergänzt sie mit Berufserfahrung in der Inneren Medizin und Neurorehabilitation. Ihre ärztlich wissenschaftlich Ausbildung absolvierte Nina Schweinfurth-Keck in Basel (UPK und REHAB), in Mannheim und Karlsruhe (Deutschland) sowie in New York (USA) und Groningen (Niederlande).
Aufgrund von Beginn an gelebter Interdisziplinarität und einem konsequenten, möglichst zeitnahen Einbinden neuester Erkenntnisse in die klinische Versorgung bringt sich Nina Schweinfurth-Keck in patientennaher klinischer Forschung ein. Hierbei liegen ihre Schwerpunkte auf der Komorbidität psychiatrischer und somatischer Erkrankungen sowie auf den Implikationen eines veränderten Stoffwechsels auf die Psyche. Zudem engagiert sie sich national und international in der Weiter- und Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen. An der UPK hat sie die «Basel Winterschool» für internationalen Nachwuchs in der Psychiatrie etabliert und über mehrere Jahre geleitet. Sie ist zudem involviert in der curriculären Lehre des Masterstudiengangs Medizin an der Universität Basel und hat über mehrere Jahre als Co-Leitung des «Psychopharmakologischen Mittagskolloquiums» fungiert.
Nina Schweinfurth-Keck ist Trägerin diverser internationaler Auszeichnungen, wie etwa der Auszeichnung für Nachwuchs-wissenschaftler der Japanischen Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie (JSPN) und engagiert sich als Mentorin in der Internationalen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (IACAPAP).